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Detva DE

Kalvarienberg

KALVARIENBERG

Der Aufbau vom Kalvarienberg begann im Frühling 1910. Er wurde an der Stelle gebaut, wo ursprünglich drei Kreuze standen, die Bewohner von Detva nannten schon diesen Ort Kalvarienberg. Noch in demselben Jahr wurde der Aufbau vom Kalvarienberg beendet und am 17. September 1910 wurde er feierlich vom Priester des Orden des hl. Franziskus, ehemaliger Detvaer Kaplan M. Príkaský eingeweiht.
Den Kalvarienberg bilden 14 Stationen des Kreuzweges und kleine Kapelle. Die Stationen sind kleine gemauerte Bauten in der Prismaform mit einem Rechteckgrundriss, abgestuftem Sockel und mit einem Satteldach überdacht. Die mit Spitzbogen beendeten Glasnischen werden von polychromierten Stuckreliefen der Kreuzwegszenen ausgefüllt. Fünf von vierzehn Stationen stehen den Pfad entlang, der durch den Friedhof führt.
Andere Stationen führen durch den serpentinenartigen bewaldeten Berg bis auf seinen Gipfel, wo die Kapelle steht. Die Kapelle hat einen einfachen Rechteckgrundriss mit einem polygonalen Abschluss, in der Mitte von dessen eine Stuckstatue von Pieta steht. Die Stirnfassade wird durch den Dreieckgiebel mit einem Holzglockenturm beendet. Das Innere ist mit einem Tonnengewölbe eingewölbt. Aus der künstlerischen Sicht sind die Bleiglasfenster mit Figuren von hl. Anton von Padua, hl. Josef, hl. Stefan dem König und hl. Anna, die die Jungfrau Maria unterrichtet, interessant. Bei der Kapelle steht ein geschnitztes Detvaer Kreuz vom hiesigen Volksschnitzer Ján Fekiač aus dem Jahre 1974. Ungefähr in der Mitte des Berges steht eine polychromierte Stuckstatuengruppe der Kreuzigung mit vier Figuren. Sie befindet sich auf einem hohen Sockel und ist mit einem Zeltdach auf Eckständern bedeckt. Die Glocke für den Turm der Kalvarienbergkapelle schenkte die Witwe Vagačová im Jahre 1935.
Im Jahre 1965 wurde der Kalvarienberg renoviert. Alle Stationen des Kreuzweges samt mit der Kapelle wurden umgebaut und abgeputzt. Im Jahre 2007 wurde an die Kapelle ein Dach mit einer Bühne angebaut, damit die heilige Messe draußen stattfinden kann.
Beim 100. Jubiläum des Baus des Kalvarienberges wurde seine komplette Rekonstruktion durchgeführt.
Einzelne Kapellen des Kreuzweges wurden beputzt und neu bemalt. Die Kapelle der 5. Station wurde aus statischen Gründen auf rechte Seite des durch den Friedhof führenden Pfades verlegt. Die Reliefe der Kreuzwegszenen wurden komplett restauriert. Den rekonstruierten Kalvarienberg segnete Mons. Rudolf Baláž, Diözesenbischof von Banská Bystrica am 12. September 2010 ab.


Kapelle auf dem Kalvarienberg in Detva
Kapelle auf dem Kalvarienberg in Detva
Foto: K. Melichová

 

In Detva, am 28.05.2012
Aktualisiert am 22.05.2013
Bearbeitet von: Katarína Melichová
Übersetzung: Mgr. Natália Ďurníková
Quelle: BARTKOVÁ, A.: Geschichte des Pharrbezirks Detva. Banská Bystrica: Matej-Bel-Universität. Fakultät der Geisteswissenschaften. Lehrstuhl für Geschichte, 2008. Betreuer der Diplomarbeit: PhDr. Rastislav Kožiak, PhD.


 
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